eSport Deutschland in Zahlen, Daten und Fakten

eSport liegt im Trend. Er verzeichnet mehr Zuschauer, Preisgelder und eine steigende Spielerschaft. Um allerdings wahre Aussagen treffen zu können, braucht man die nackten Zahlen – Wer schaut eigentlich zu und weiß überhaupt, was eSport ist? Besonders die Lage in Deutschland ist interessant. Während Amerika und vor allem asiatische Länder viele Top-Teams stellen, hinken wir ein wenig hinterher. Trotzdem kommen auch aus Deutschland sehr erfolgreiche Spieler.

Wie viele eSportler gibt es?

Wie viele eSport Spieler es in Deutschland gibt und wie viele Teams, lässt sich leider schwer beantworten, denn ohne offizielle Verbandsstruktur kann das kaum gemessen werden. Zudem stellt sich die Frage, ab wann es sich bei einem Menschen der Videospiele spielt, um einen eSportler handelt? Der eSport-Bund Deutschland (ESBD) unterscheidet dabei in Leistungs- und Breitensport. Letzterer umfasst Vereine und einzelne Spieler, die sich regelmäßig kompetitiv messen und in Teams organisiert sind. Tatsächlich scheint hier das Interesse zu steigen, denn laut ESBD sind alleine 2018 22 neue eSport-Vereine oder Abteilungen entstanden, damit wären es rund hundert deutsche Vereine, die sich mit eSport auseinandersetzen. Wie viele Spieler es genau gibt, lässt sich aber kaum abschätzen. Verschiedene Statistiken lassen in Deutschland hohe sechsstellige Zahlen vermuten, bis hin zu wenigen Millionen aktiven Spielern.

Zuschauerzahlen Deutschland

Dafür weiß man einiges über die Zuschauer, denn durch den hohen Anteil an Sponsorings in der Szene existiert eine solide Marktforschung. eSport ist auch in Deutschland inzwischen recht bekannt: 65 % gaben 2018 laut einer Umfrage des Videospielverbands „Game“ an, bereits von eSport gehört zu haben. Noch im Vorjahr kannten ganze 10 % weniger den Begriff.

Gesehen haben bereits 20 % der Deutschen ein eSport-Spiel, die allermeisten davon FIFA. Anscheinend setzt sich der Nationalsport auch elektronisch durch, denn eigentlich größere Titel, wie League of Legends, haben nur rund die Hälfte der Zuschauer. Besonders weit ab vom Schuss ist der Shooter Overwatch, der mit dem größten Preisgeld nur 2 % der Deutschen einschalten lässt. Nur ein Viertel aller deutschen Zuschauer sind Frauen, wie eine Studie von der Beratungsagentur PWC verrät. Ob das dem Medium, der hohen Männerquote oder dem Interesse an Sportübertragungen generell geschuldet ist, bleibt aber Gegenstand von Spekulationen.

Ebenfalls hat PWC herausgefunden, dass nur 65 % der Zuschauer im eSport selber die Spiele nutzen, denen sie zuschauen. Ganze 35 % schauen demnach Spiele, die sie selber nie ausprobiert haben. Natürlich findet man hier eine klare Parallele zu anderen Zuschauersportarten, wie dem Fußball, womit wohl restlos bewiesen ist, dass es sich bei eSport um Sport handelt.

eSport Prognose

Im Prinzip alle Statistiken, die von eSport handeln, zeigen Wachstum auf, sowohl beim Thema Beliebtheit als auch Umsatz. Die Prognosen fallen dementsprechend sehr positiv aus. Wer sich für eSport interessiert, wird die nächsten Jahre vermutlich immer mehr Informationen und Angebote in diesem Bereich finden und wenn man dem ESBD Glauben schenkt, darf man hoffen, dass sich in Zukunft eine stabile Vereinsstruktur etablieren wird. Auch politisch tut sich in Deutschland etwas. Dabei mahlen die bürokratischen Mühlen gewohnt langsam, der Handlungsdruck wächst dafür mit der Relevanz von eSport weiter an.
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